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4 Eventtrends die kein Veranstalter ignorieren sollte

Posted by Markus Wilhelm on 14.02.2017 09:00:00

Die Ticketingbranche ist im Umbruch! Möchtest du deine Gäste garantiert enttäuschen? Dann ignoriere diese Eventtrends! 

Die Definition «Trend» ist gemäss Wikipedia eine besonders tiefgreifende und nachhaltige Entwicklung, eine Entwicklung im mathematischen bzw. statistischen Bereich, eine Entwicklung von Börsenkursen oder eine Entwicklung der Nachfrage auf einem Markt. Wenn wir den Ticketingmarkt Schweiz und Deutschland anschauen, erkennen wir eindeutige Indizien, wohin die Reise gehen wird bzw. wo wir bereits angekommen sind. Die Hauptverantwortung für diese Entwicklung trägt der Konsument, in unserem Fall also der Ticketkäufer. Schliesslich entschiedet dieser, welcher Trend im Markt akzeptiert wird und welcher nicht. Viele Veranstalter haben dies noch nicht erkannt und klammern sich noch immer an eingefleischte Strukturen und ignorieren dadurch die Marktbedürfnisse. Mittelfristig wird sich diese Denkhaltung rächen, denn der Markt ordnet sich neu. Wenn du dich auf dem Veranstaltungsmarkt langfristig behaupten willst, darfst du folgende vier

«Trends» auf keinen Fall ignorieren!

 

1. Knebelverträge will niemand mehr

Moderne Veranstalter möchten in der Wahl Ihrer Partner frei sein. Exklusive Verträge, beispielsweise mit  Eventtechnik-Firmen, Ticketingpartnern, Produktionsfirmen oder Konzertagenturen in Locations sind Auslaufmodelle. Der Wettbewerb wird eingeschränkt und die Gestraften sind die Eventbesucher.  Gerade beim Ticketverkauf werden solche unzulässigen Absprachen verschwinden. Diese Entwicklung wird auch vom Fakt untermalt, dass zum Beispiel die langwierigen juristischen Auseinandersetzungen rund um den Ticketverkauf im Hallenstadion Zürich wieder von der Weko aufgegriffen werden – hier geht es zum Bericht der NZZ. Zudem bestätigt einer der bekanntesten und erfolgreichsten Veranstalter der Schweiz, Thomas Dürr von Act Entertainment, diesen Trend in einem Interview der NZZ anlässlich der Eröffnung der Samsunghall Dübendorf.

 

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2. Preisfallen sind out

Mit Transparenz zum Erfolg! Der Ticketingmarkt ist seit Jahren geprägt von verwirrenden Preismodellen. Kaum ein anderer Markt geniesst einen so schlechten Ruf bei den Konsumenten. 2-, 3- oder sogar 4-Komponenten-Preissysteme sind die Regel und sorgen oft für ein böses Erwachen nach dem Einkauf. Das Konsumentenmagazin Kassensturz berichtete bereits diverse Male über diese undurchsichtigen Geschäftspraktiken! Teilweise entstehen zum Beispiel Zusatzkosten je nach Wahl der Zahlungsvariante oder es werden seltsame Servicegebühren verrechnet. Moderne Ticketing-Agenturen setzen auf einfach zu verstehende Kalkulationen und bieten All-Inclusive-Gebühren.

 

Unser letzter Blogbeitrag behandelte dieses Thema ausführlich.

  

3. Moderne Vermarktungsformate

Du brauchst Reichweite! Innovative Ticketingpartner verkaufen nicht nur deine Tickets, sondern sind ebenfalls dein Vermarktungspartner. Im digitalen Zeitalter geht der Trend ganz klar in Richtung «Customized Targeting». Über zielgruppenspezifische Social-Media Plattformen minimierst du den Streuverlust und erreichst im Vergleich zu den herkömmlichen Medien eine deutlich höhere Reichweite für viel weniger Geld. Klassische Print- oder Online-Vermarktung ist rückläufig und die traditionellen Medienhäuser sind gefordert. Neue Medien- und Technologieunternehmen wie z.B. LikeMag schiessen aus dem Boden und geben den Ton an. Zur erfolgreichen Vermarktung gehören auch vielseitige Verkaufspunkte, wie z.B. ein flächendeckendes Vorverkaufsstellennetz, ein leistungsstarkes Online-Portal inkl. Mobile-Shop oder eine 24/7 Bestell-Hotline.

  

4. Fehlende Zahlungsmöglichkeiten als Killer-Kriterium

Eventbesucher werden immer spontaner! Die Entwicklung zeigt, dass die Gäste zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Ticket kaufen wollen und dies am liebsten von überall aus. Dieser Umstand bringt auch wieder neue Anforderungen an die Zahlungsmöglichkeiten mit sich. Heutzutage reicht es nicht, sich nur auf eine oder ggf. zwei verschiedene Zahlungsvarianten zu beschränken. Statistiken, welche dir moderne Ticketingpartner über deinen Event zur Verfügung stellen können, belegen klar, dass sich die Vielfalt der Bezahlsysteme unmittelbar auf den Ticketverkauf auswirken. State of the Art Ticket-Agenturen bieten neben Rechnungsverkauf und Kreditkartenzahlung auch Sofort-Überweisung, PayPal, Apple Pay etc. Neue Zahlungsvarianten etablieren sich in rasantem Tempo und dein Ticketingpartner muss in der Lage sein, sich auch kurzfristig anzupassen. Je nach Land sind die Bedürfnisse unterschiedlich so hat sich zum Beispiel PayPal in der Schweiz eher mässig etabliert - in Deutschland ist dieses Zahlungsmittel aber unabdingbar.

 

Tipp:

  • Denke bei deiner Planung und Partnerwahl immer zuerst an deine Gäste - schlussendlich entschiedet der Konsument über Trends!
  • Traue dich, eingefleischte Systeme zu hinterfragen!
  • Agiere mit Weitsicht und gehe neue Wege in der Vermarktung!

Lass dir nichts vorschreiben und prüfe Alternativen – deine Besucher werden es dir danken!

 

Weitere Tipps für die erfolgreiche Planung deiner Konzerte findest du hier.

 

Topics: Tipps und Tricks, Eventtrends

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