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Steigendes Lampenfieber beim Theatermacher

Posted by Tabea Diener on 11.10.2016 11:00:00

Seit über 10 Jahren leitet Daniel Rohr das Theater Rigiblick in Zürich! Dabei ist er nicht nur als Regisseur tätig, sondern tritt regelmässig auch selbst als Schauspieler auf die Bühne. Wir haben uns mit Ihm über die Veränderungen in der Theaterbranche unterhalten und wollten mehr über das Erfolgsrezept des Theater Rigiblicks erfahren!

 

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Herr Rohr, Sie sind gelernter Banker - wie wurden Sie also zum erfolgreichen Theatermacher?

 

Auch in der Bank spielt man eine Rolle: die des Bankers... Aber im Ernst: Theater war immer mein Leben. Schon während der Lehrzeit hatten wir eine Theatergruppe. Nach der Lehre habe ich noch die Matura nachgeholt, dabei Schultheater gespielt, danach bin ich direkt nach Salzburg an die Hochschule Mozarteum gegangen und hatte das grosse Glück, aufgenommen zu werden; es sind ja immer sehr viele Kandidaten, die sich bewerben....

 

Wie hat sich die Theater-Branche in den letzten Jahren entwickelt? Welche Veränderungen hat das Theater Rigiblick bisher durchlebt?

 

Das Theater Rigiblick hat sich auf Musiktheater spezialisiert. Wir haben die Reihe mit den Tributes, bei denen wir die Lebensgeschichte von Leuten wie Springsteen, Sting, Clapton, Dylan, aber auch Edith Piaf, Frank Sinatra oder Mani Matter erzählen. Oft sind es Theaterabende bei der wir eine Geschichte in die Songs einweben, wie etwa bei unseren beiden Pink Floyd-Inszenierungen oder wie bei dem kommenden David Bowie-Abend. Wir merken, dass die Leute das sehr mögen versuchen aber auch, immer wieder neue Wege zu beschreiten.

 

Welches sind für Sie als Theaterprofi die grössten Herausforderungen bei der Organisation von kulturellen Veranstaltungen?

 

Das Wichtigste ist die Gastfreundschaft. Und hinter der Gastfreundschaft steht die Kommunikation. Selbst bei Grossveranstaltungen merkt man, welcher Geist dahintersteht. Umso stärker ist es in einem mittleren Theater: Künstler, Techniker, aber auch die Zuschauenden wollen gut betreut sein, sie haben es auch verdient, sie sind alle unsere Gäste.

 

Was ist der Reiz am Job eines Theaterleiters und was sind die grössten Highlights, die Sie bis anhin erlebt haben?

 

Der Reiz ist, dass ich so viele Berufe gleichzeitig ausüben darf; ich bin ja neben dem Schauspieler auch Regisseur, Autor, Produzent; ich muss aber auch eine Erfolgsrechnung lesen können, ein Team führen können, mit Sponsoren umgehen, Gastgeber sein. Das vielleicht grösste Highlight ist vermutlich der Abend „Pink Floyd meets Edgar Allan Poe“, bei dem 50 Leute auf der Rigiblick-Bühne stehen. Wir spielen das legendäre Pink Floyd-Album „Atom Heart Mother“ live; der Arrangeur von Pink Floyd Ron Geesin hat uns gratis die Originalpartitur zur Verfügung gestellt. Das ist schon jedes Mal wieder Gänsehaut...

 

Das Theater Rigiblick ist ein sehr renommiertes Theater und geniesst in der Veranstaltungs- und Theaterwelt einen ausgezeichneten Ruf! Verraten Sie uns das Erfolgsrezept?

 

Es ist ganz einfach: die Menschen lieben es, wenn man Geschichten erzählt und Musik ist ein Medium, das direkt ins Herz geht. Aber das vielleicht Wichtigste ist: Wir haben ein tolles Team - alle ziehen am gleichen Strick.

 

Wie fühlte es sich an, im eigenen Theater selbst auf der Bühne zu stehen? Wird das (vorhandene?) Lampenfieber gesenkt, da Ihnen die Umgebung vertraut ist?

 

Das Lampenfieber wird mit dem älter werden schlimmer. Als junger Künstler bin ich oft sehr unbesorgt auf die Bühne gegangen. Heute haben wir viele Abende im Rigiblick bei denen ich die ganze Verantwortung auf der Bühne trage. Ich versuche, mich vor den Vorstellungen in Ruhe zu konzentrieren.

 

Ein Blick in die Zukunft, wo steht das Theater Rigiblick in 10 Jahren? Werden die Besucherzahlen weiter steigen oder wird der Konkurrenzdruck stets grösser?

 

Ich spreche nicht gerne von Konkurrenz, ich spreche lieber von Zusammenarbeit. Wir haben gerade zusammen mit dem Hechtplatz, dem Bernhardtheater, dem Miller's und dem Theater Rigiblick ein Abonnement ins Leben gerufen, bei dem die Leute jeweils eine Aufführung in einem der Theater zu sehen bekommen. Innert kürzerster Zeit waren über hundert AbonnentInnen beieinander. Es zeigt, dass wir nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten müssen. Seit über zweitausend Jahren machen die Menschen Theater, es ist ein Grundbedürfnis. Wir dürfen das nicht vergessen.

 

Wir bedanken uns für die Zeit und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!

 

Die aktuellen Veranstaltungen vom Theater Rigiblick finden Sie hier.

 

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Topics: Interview

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