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Peter Metzinger, Campaigning-Pionier der Schweiz

Posted by Tabea Diener on 27.09.2016 16:00:00

Der Diplom-Physiker und ehemaliger Greenpeace Campaigns Director Peter Metzinger ist heute erfolgreicher Inhaber und Direktor von business campaigning GmbH. Doch was ist eigentlich Campaigning? Peter Metzingers Antwort auf diese Frage lautet: «Campaigning ist die Kunst, alle Register ziehen zu können und Menschen zu mobilisieren, um effektiv und effizient ihre Ziele zu erreichen».

 

Jährlich gibt es einen Campaigning Summit Switzerland! Am 31. März 2017 findet das 5. Gipfeltreffen des Campaignings für Business Development, Innovation, Marketing, Change Management, Public affairs und Kommunikation statt. Das Gipfeltreffen wird sich wieder genau den Techniken und Strategien widmen, die Menschen wirklich bewegen!

 

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Nächstes Jahr findet der Campaigning Summit Switzerland zum 5. Mal statt, woher stammt ursprünglich die Idee für einen Campaigning Summit Switzerland?

 

Die Idee, eine Plattform zu lancieren, welche dem Erfahrungsaustausch und der gegenseitigen Inspiration dient, kam mir bereits im Jahr 2004. 1997 hatte ich die erste Campaigning-Firma der Schweiz gegründet, blieb mit dem Thema aber viele Jahre allein, weil kaum jemand mit dem für Unternehmen sehr neuen und ungewohnten Ansatz etwas anfangen konnte. Seit Beginn meiner Tätigkeit bedauerte ich deshalb den Mangel an Austausch zum Thema. Meine Vision war es deshalb, eine Plattform zu organisieren, welche dem Erfahrungsaustausch all jener dient, die in ihrer täglichen Arbeit Menschen bewegen und schwierige Ziele erreichen wollen. Damit war die Idee vom Campaigning Summit Switzerland bereits in den frühen 2000er Jahren geboren. Bis zur ersten Umsetzung dieses inspirierenden und einzigartigen Events vergingen jedoch noch knappe zehn Jahre. Im Jahr 2013 fand dann der erste Campaigning Summit Switzerland in Zürich statt.

 

Wer ist das Zielpublikum für den Campaigning Summit Switzerland?

 

Das Zielpublikum für den Campaigning Summit Switzerland sind alle die sich damit beschäftigen, wie man schwierige Ziele erreicht und wie man Menschen dazu bewegt, ihr Verhalten, ihr Denken und ihre Meinungen zu verändern; und die gleichzeitig etwas Neues lernen möchten und sich gegenseitig austauschen wollen, wie man Menschen inspiriert und bewegt. Campaigning will konkrete Veränderung, oft im Zusammenhang mit ganz besonders schwierigen Herausforderungen, und um dies zu bewirken, muss man hin und wieder über den Tellerrand der professionellen Deformation hinausschauen, die Bequemlichkeit der renommierten Wege verlassen und auch mal etwas völlig Neues wagen, das einfach quer in der Landschaft steht. Demnach ist das Zielpublikum des Campaigning Summit Switzerland vielfältig und kommt aus den Bereichen Campaigning, Business Development, Innovation, Marketing, Kommunikation sowie Change Management, Politik, Lobbying und Wirtschaft.

 

Inwiefern haben Ihre Tätigkeiten bei Greenpeace Ihr Verständnis von Campaigning geprägt?

 

Greenpeace hat mein Verständnis von Campaigning natürlich sehr geprägt. Nach dem Studium als Physiker fing ich an bei Greenpeace Schweiz zu arbeiten. Dort lernte ich Campaigning als eine zielgerichtete Methode, eine Mischung aus Intervention, Kommunikation und Interaktion kennen. Als Physiker fehlten mir beim Ansatz von Greenpeace jedoch teilweise klare Begriffe und Definitionen. Deshalb habe ich das business campaigning Modell entwickelt. Da Physiker Formeln mögen, habe ich mich beim Entwickeln des business campaigning Modells an die Logik und Präzision der Naturwissenschaften gehalten und so die wichtigsten Begriffe sauber definiert. Seither unterrichte ich dieses Modell an Hochschulen, Weiterbildungsinstituten und in Seminaren, und es bildet den Kern unserer strategischen Beratung und der Arbeit meiner Agentur.

 

Ihr Motto ist «Campaigning like Rock’n’Roll»! Woher kommt das und was bedeutet es?

 

Ich bin schon seit einer Ewigkeit ein leidenschaftlicher Motorradfahrer und AC/DC Fan. Wenn man eine Firma gründet oder auch ein Produkt herstellt, geht es immer darum, authentisch zu sein. Laut dem Strategischen Campaigning Grundsatz Nummer 1 muss man polarisieren, profilieren und sich positionieren. Glaubwürdigkeit ist das A und O für eine Marke, eine Person oder eine Firma und damit eine der wichtigsten Voraussetzung, Leute zu finden, die einen gut finden und gemeinsam eine Bewegung in die Welt zu setzen. Mein Motto «Campaigning like Rock’n’Roll» spiegelt mich als Mensch und das, was ich gerne tue, wieder. Es ist mein persönliches Motto. Das Motto meiner Firma lautet «sinnvolle Kampagnen für sinnvolle Ideen».

 

Welches sind die grössten Herausforderungen bei der Organisation von einem Campaigning Summit Switzerland?

 

Bei der Organisation eines Events wie des Campaigning Summit Switzerland gibt es nicht die eine Herausforderung, sondern es gibt zahlreiche kleine Herausforderungen, die zusammen eine grosse Herausforderung bilden. Nebst den organisatorischen Details und Herausforderungen spielt heutzutage sicherlich die Finanzierung eine grosse Rolle. Die Durchführung eines Events wie des Campaigning Summit Switzerland wäre ohne Partner gar nicht erst möglich. Deswegen ist es jedes Jahr wichtig, die bisherigen Partnerbeziehungen aufrecht zu erhalten und neue, passende und sinnvolle Partner zu finden. Für uns steht nicht nur unser eigener Erfolg im Vordergrund, sondern wir wollen auch unsere Partner erfolgreicher machen und mit ihnen gemeinsam neue Wege beschreiten.

 

Eine weitere Herausforderung, vor allem für uns, ist der Begriff «Campaigning». Auch heute noch blicken wir häufig in ratlose Gesichter, wenn wir erzählen, dass wir Campaigner sind. Wir beobachten jedoch, dass seit wir den Campaigning Summit Switzerland organisieren, der Begriff «Campaigning» von Jahr zu Jahr bekannter wird. Genau diese Herausforderung und der Wille den Austausch zwischen Gleichgesinnten weiter zu fördern, treibt uns an, den Campaigning Summit Switzerland auch in Zukunft zu organisieren.

 

Wie kamen Sie in diese Branche und was begeistert Sie daran?

 

Wie zuvor schon erwähnt, habe ich in Heidelberg Physik studiert. Schon während meines Studiums war ich bei Greenpeace ehrenamtlich engagiert, vor allem in der Anti-Atom-Kampagne. Die Kombination meines Studiums und meine Erfahrungen in diesem Gebiet wurden in der Schweiz geschätzt und so bekam ich im Jahre 1991 einen Anruf von Greenpeace Schweiz. So verschlug es mich dann in die Schweiz und anstatt in der Forschung landete ich im Campaigning.

 

Heute weiss ich, dass ich schon in jungen Jahren, genauer gesagt im Jahre 1982, Campaigning anwendete. Dort ging es um eine Schlackgrube in meinem Heimatort. Ja, wahrscheinlich liegt Campaigning wohl schon immer in meinem Blut (lacht). Was mich daran begeistert? Campaigning ist so vielseitig und komplex. Keine Kampagne gleicht der anderen. Die spannenden (teilweise schon kritischen) Erfahrungen, die ich durch meinen Beruf als Campaigner in den letzten 30 Jahren sammelte, hätte ich so in keinem anderen Beruf erlebt. Und die Summe unserer Erfahrungen macht uns letztendlich doch aus.

 

Herr Metzinger, besten Dank für das Interview und wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!

 

Tickets für den Campaigning Summit Switzerland 2017 erhalten Sie hier! #CSCH17

 

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Topics: Interview

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