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The Baseballs – Exklusives Interview bei TICKETINO

Posted by Ivana van der Ploeg on 26.09.2017 17:37:45

In knapp 2 Wochen ist es soweit. Zwischen dem 5. und 8. Oktober findet in Hauptwil (TG) das Rüttelhütte In Air Festival statt! TICKETINO hat die Gelegenheit genutzt und sich mit The Baseballs, einem der Top-Acts unterhalten.

Du möchtest bei dem ersten In Air Festival inklusive Indoor-Zeltplatz dabei sein und The Baseballs live erleben? Dann sichere dir jetzt dein Ticket!

 

 Tickets Rüttelhütte In Air Festival

 

Drei Jungs - drei Haartollen - ein Bühnenmotto

Ihr seid alle ja Mitte dreissig. Woher also kommt die Leidenschaft für ein Jahrzehnt, welches bereits weit vor eurer Geburt geendet hat?

 

Wir sind schon im frühen Kindesalter mit dem Rock’n’Roll in Berührung gekommen. Und wenn einen das Fieber mal erwischt , dann lässt es dich nicht mehr los. Zum Glück!

 

The Baseballs, nicht unbedingt ein Ausdruck, den man sofort mit Musik verbindet, eher mit sportlicher Betätigung. Trotzdem die Frage, woher kommt euer Bandname?

 

Ja, man verbindet ihm im ersten Gedanken nicht mit Musik, aber mit dem amerikanischen Lebensgefühl und auch ein Stück weit mit den 50ern. Schließlich war Baseball damals extrem beliebt in den USA und die Spielklamotten sehen auch ein bisschen retro aus. Das war auch unsere Überlegung beim Bandnamen. Er sollte amerikanische klingen und sich nach Rock’n’Roll anfühlen. Deshalb haben wir auch das „The“ davor gesetzt. Das ist ganz wichtig.

 

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Jeder kennt das Image eines Rock`n`Rollers - viel Alkohol, Frauen im Tour Bus oder Hotelzimmer, Drogeneskapaden und andere Skandale. Ich könnte jetzt also behaupten, ich kenne euren Alltag. Aber ist das wirklich so und lebt ihr das auch?

 

Bei dem Klischee ist auch immer ganz viel Mythos dabei. Ganz so extrem sieht das Leben bei den wenigstens Musikern aus und die, die das so leben, machen das dann auch meist nicht so lange. Wir feiern natürlich auch gerne und ein, zwei, drei Bier dürfen es auch mal sein. Das Wichtigste ist aber immer die Show am Abend. Denn die Zuschauer haben immer die bestmögliche Show verdient. Das ist nicht ohne, deshalb muss man mit seinen Kräften haushalten. Ein Hotelzimmer verwüstet, haben wir auch noch nie. Aber wir wissen auch, dass es Bands gibt, die extra ihre Crew dafür bezahlen, dass zu tun. Das Geld sparen wir uns lieber. (lacht)

  

Viele würden sagen: “Ist ja nicht so schwer, ein paar Songs zu covern, wo bleibt da die eigene Kreativität?” Woher kommt also die Motivation und der Reiz bestehende Lieder zu covern und dann auch noch im Stil der 50er-Jahre?

 

Wer das sagt, hat absolut keine Ahnung von Musik. Covern ist eine der ältesten Methoden in der Musik. Schon die grossen klassischen Komponisten, haben sich gegenseitig „gecovert“ und in der 50ern hat sowieso jeder die Songs des anderen gesungen. Allen voran Elvis Presley. Viele seiner Hits, waren Cover. Die kreative Leistung dahinter ist, sich den Song zueigen zumachen und ihn so zu spielen, dass er auch das Original sein könnte. Es ist kein Zufall, dass Cover nicht selten erfolgreicher sind, als das Original.  

  

Auf eurem neuen Album Hit Me Baby finden sich überwiegend Songs aus den 90ern bis 00ern Jahren. Wie sucht ihr euch die Songs aus? Hört ihr sie per Zufall im Radio, TV oder sonst wo und denkt: ”Das wäre doch etwas für die neue Platte.”, oder spielen emotionale Bindungen zu einem Lied eine Rolle?

 

Die Idee für das Album ist tatsächlich so entstanden. Wir waren zu Dritt unterwegs, als im Radio „Everybody“ von den Backstreet Boys lief und wir alle spontan mitgesungen haben. Dadurch ist uns aufgefallen, dass es echt viele Songs in den 90ern und 2000ern gibt, die man in und auswendig kennt, egal, ob man sie damals toll fand oder nicht. Da dachten wir, jetzt müssten wir mal ein Album machen, indem wir die Songs so covern, wie wir sie damals gerne gehört hätten.

 

 

Wo liegen die Herausforderungen von der Idee bis hin zum fertigen Song und wie lange kann dieser Prozess dauern?

 

Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal hat man direkt eine Idee und dann geht das ganz fix, manchmal braucht man aber auch mehrere Versionen, bis man eine findet, die alle zufriedenstellt. Am schnellsten ging das mit unserer Version von „Born this way“. Die ist auf einer kurzen Autofahrt durch Hamburg entstanden. Bei „Overload“, auf dem letzten Album, haben wir allerdings bestimmt 5 oder 6 Versionen gebraucht, bis wir mit einer happy waren.

 

Besitzt ihr eine Art Feingefühl dafür entwickelt, welche Songs sich zum Covern eignen?

 

Etwas schon. Es gibt bestimmte Akkordfolgen, die sich besonders anbieten und manche machen es doch ziemlich schwierig. Aber man wird doch auch immer mal wieder überrascht.

 

Gab es auch schon einen Song, bei dem ihr aufgegeben habt, weil es sich schlussendlich nicht richtig “angehört” hat? Oder gibt es Songs, welche sich einfach nicht covern lassen?

 

Schon, wir wollten vor Jahren mal „I got a feeling“ von den Black Eyed Peas covern. Das hat auch gut funktioniert, aber leider nur für eine Minute. Dann wurde es leider schnell langweilig. Da mussten wir irgendwann einsehen, dass das nichts wird.

 

Auf Game Day befinden sich auch einige “eigene” Lieder von euch. Inwiefern war es für euch wichtig, einmal etwas eigenes zu schreiben und einzuspielen? Ist es euch leicht gefallen, euch selbst treu zu bleiben und trotzdem den Fans etwas „Neues“ zu bieten?

 

Bei „Game Day“ war für uns insofern neu, dass wir das erste Mal mehrheitlich selbstgeschriebene Songs auf ein Album gepackt haben. Das war anfangs gar nicht so geplant. Wir wollten nach über 5 Jahren als Band die fast nur covert, auch mal eigene Songs haben und setzten uns Ende 2012 zusammen. Am Ende sind dann so viele Songs entstanden, dass nur noch Platz für drei Covers blieb. Spannend war in dem Schreibeprozess, einen Weg zu finden, bei dem man etwas Modernes in die neuen Rock’n’Roll Songs bringt. Bei den Covern kommt das über die aktuellen Kompositionen rein und wir „verpacken“ das dann in Rock’n’Roll, bei neuen Songs mussten wir uns da was anderes einfallen lassen. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht damals und uns auch als Band weiter gebracht. Jede Band will sich ja auch immer weiterentwickeln, klar auch, um den Fans was „Neues“ zu bieten, aber auch für sich selbst.

 

Bei so vielen unterschiedlichen Künstlern, die ihr bisher gecovert habt, ist da noch ein Interpret offen, den ihr gerne covern würdet?

 

Das können wir so spontan gar nicht sagen. Weil wir eigentlich vor niemanden zurückschrecken. Wenn wir einen Song covern wollen, dann geht’s los. Es geht aber immer eher um den Song, als den Interpreten.

 

In einem anderen Interview habe ich gelesen, dass ihr viele gute Erinnerungen an die Schweiz habt und gerne hier spielt. Gibt es für euch in der Schweiz einen Lieblingsort und verbindet ihr spezielle Erinnerungen damit?

 

Ach, da gibt es so viele. In den letzten 10 Jahren, ist die Schweiz ja fast zu unserer zweiten Heimat geworden. Wir verbinden das einfach mit einer tollen Atmosphäre und vor allem einer ausgeprägten Live- und Musikkultur. Die Schweizer lieben einfach Livemusik und das merkt man bei jedem Konzert. Deshalb kommen wir so gerne zu euch.

 

Habt ihr zum Abschluss noch einen Profitipp wie man(n) sich die perfekte Haartolle frisiert?

 

Das kommt ganz auf den Haar Typ an. Wir sind da auch sehr unterschiedlich. Das Wichtigste ist aber immer der Fön. Man muss die Haare nach dem Waschen erst mal in die richtige Form, also nach hinten, bringen. Dann nimmt man etwas Pomade und, wenn nötig, fixiert man das Ganze noch mal mit Haarspray. Das braucht aber Übung. Man sollte also nicht erwarten, dass es direkt perfekt wird.

 

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Nicht verpassen! The Baseballs spielen am 6. Oktober am Rüttelhütte In Air Festival in Hauptwil (TG)!

 

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Topics: Aktuelle Meldungen

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