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Die Qual der Wahl – 5 Kriterien bei der Auswahl deines Ticketingpartners

Posted by Franz Wyss on 30.05.2022 12:00:00

Bei der Planung eines Events müssen bekanntlich viele Entscheidungen getroffen werden. Eine davon ist, mit welchem Ticketingpartner du zusammenarbeiten möchtest, um deine Tickets bestmöglich zu verkaufen. In diesem Blog gehen wir auf fünf Kriterien ein, welche du bei der Wahl deines Ticketingpartners beachten solltest.

 

  • Ein guter Ticketingpartner wirkt sich auch positiv auf deinen Ticketverkauf aus.
  • Ein erfolgreicher Ticketverkauf setzt voraus, dass der Ticketingannbietende deine Bedürfnisse abdeckt und auf deine Wünsche eingehen kann.
  • Eine transparente Kommunikation der Konditionen und Preise sind wichtige Faktoren, um keine bösen Überraschungen bei der Endabrechnung zu erleben.

 

1. Hoheit über die Daten

Viele Ticketinganbieter/innen haben für Veranstalter/innen einschränkende AGBs in Sachen Datenhoheit und Nutzung der generierten Daten aus dem Ticketverkauf. Oftmals können die Kundendaten weder heruntergeladen noch genutzt werden, obschon diese aus dem Verkauf der Tickets entstanden sind. Bei der Suche des richtigen Partners empfehlen wir deshalb, diesen Punkt genau zu prüfen. Die Daten, die aus dem Ticketverkauf generiert werden, sind für Veranstaltende bei einer nächsten Veranstaltung äusserst wertvoll. Sie ermöglichen, potenzielle Besucher/innen direkt und ohne Streuverlust zu adressieren und für den erneuten Ticketkauf zu gewinnen.

 

Gehören die aus dem Verkauf generierten Daten der Ticketingfirma, ist die Verwendung oftmals nicht oder nur in Kombination mit dem Anbietenden möglich. Dies führt zu einer Abhängigkeit des Veranstaltenden zum Ticketingpartner. Ein Wechsel der Ticketingfirma wird so oftmals verunmöglicht. Preisliche Nachteile müssen in Kauf genommen werden und der Wettbewerb funktioniert nicht mehr. Natürlich gibt es auch Ticketingunternehmen, die klar und transparent kommunizieren, dass die generierten Kundendaten dem Veranstaltenden gehören und von ihm vollumfänglich genutzt werden können. Wähle deshalb einen Anbietenden, bei dem die Daten der Käufer/innen dir gehören. Dies kann einen bedeutenden Vorteil darstellen, um deine Zielgruppe besser mit gezielten Vermarktungsmöglichkeiten wie Newslettern zu erreichen und so den Streuverlust zu mindern. Wie du mit den Daten deinen eigenen Newsletter aufbauen kannst, erfährst du in dieser Anleitung.

Anleitung für die Erstellung  deines persönlichen Newsletters

 

2. Faire transparente Preise

Viele Ticketinganbieter/innen verrechnen hohe Ticketinggebühren. Sie haben duale Preissysteme, bei denen eine Grundgebühr pro Ticket und ein variabler Prozentsatz des Ticketpreises (Systemgebühr) dem Veranstaltenden in Rechnung gestellt werden. Zudem verrechnen viele Anbietende zusätzliche Kommissionen, Aufschaltgebühren bei der Erfassung des Events oder Gebühren bei der Auszahlung der Ticketeinnahmen. Vielfach werden für das Einlesen von Saalplänen ebenfalls Gebühren verlangt oder die Verwendung für Einlasskontrollgeräte wie Scanner oder Tageskassen werden in Rechnung gestellt. Die gesamten Gebühren betragen oft zwischen 10% bis 15% des Ticketpreises. Da die Preisstellung bei vielen Anbieter/innen nur bedingt transparent kommuniziert wird, ist es oftmals schwierig, die Gesamterträge des Ticketingunternehmens zu sehen.

 

Viele Anbietende haben komplexe intransparente Preissysteme, die einen Vergleich mit einem anderen Anbietenden nur schwer ermöglichen. Oftmals wird kommuniziert, die Leistung sei gar kostenlos, wobei dann für andere Leistungen wie keine Werbung von Drittpartnern auf den Tickets oder Gebühren für die Auszahlung zur Kasse gebeten wird. Auch ein Modell ist es, den Veranstaltenden im Glauben zu lassen, ein anderes Unternehmensmodell zu haben und die Kosten für den Ticketverkauf über Vermarktung zu kompensieren. Dass die aus dem Verkauf generierten Daten dann der Ticketingfirma gehören und von dieser genutzt werden, wird nicht kommuniziert. Auch wird oft verschwiegen, dass solche Firmen ihre Kosten durch Investoren mit Geldern decken und diese niemals profitabel sind. Gute Anbieter/innen bieten dem Veranstaltenden transparente all-inclusive Preise an, wobei die Gebühren sowohl für Ticketkäufer/innen als auch Veranstalter/innen klar ersichtlich sind. Des Weiteren sollte die Möglichkeit bestehen, die Konditionen direkt vergleichen zu können. Führe gleich hier einen Preisvergleich durch und erfahre, ob du mit einem Wechsel des Ticketinganbietenden sparen kannst.Analyse starten!

3. Vermarktung

Einige Ticketingunternehmen sind Teil von Mediengruppen und zeigen in ihren Medienpaketen unglaubliche Preise. Die Vermarktung bezieht sich oftmals auf herkömmliche Vermarktung wie Anzeigen, Plakate etc. Vergleiche die Höhe der Vermarktungsdienstleistungen und frage dich, inwieweit du über die neuen Vermarktungsmöglichkeiten deine Zielgruppe günstiger erreichen kannst. Mittels zielgruppenspezifischer Werbung über Social-Media-Kanäle und mit Google oder Facebook Ads erzielt man heute sehr gute Treffer. Entscheide dich, für welche Massnahmen du welches Budget setzen willst. Andere platzieren Fremdwerbung auf den Tickets und versuchen glaubhaft darzustellen, dass diese Werbung den Aufwand für die Kosten des Ticketvertriebes deckt. Wenn du die Pakete und Leistungen vergleichst, ist es sinnvoll, alle Werte, die dir vorgegeben werden, zu vergleichen. Begebe dich, falls möglich, nicht in Abhängigkeit. Oftmals werden die Veranstaltenden nämlich auch mit sogenannten Kickbacks, der Rückvergütung, gebunden. Wechselt der Veranstaltende den Anbietenden, muss er/sie darauf verzichten. Du solltest bei der Vermarktung gut unterstützt werden und die jeweiligen Leistungen sollten ebenfalls transparent aufgezeigt werden.

 

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4. Funktionsumfang

Ticketing ist ein komplexes Geschäft. Es geht nur bei den wenigsten Events ohne komplexe Systeme. Der Funktionsumfang bei vielen Anbieter/innen ist schwer ersichtlich. Dies fängt bei der Mehrsprachigkeit der Plattform an und geht weiter bis hin zu Währungs- und Umsatzsteuer Neutralität. Eine gute Ticketinglösung soll deine Bedürfnisse vor, während und nach dem Event abdecken. Die Plattform soll alle Funktionalitäten, die du als Veranstalter/in benötigst enthalten. Gute Plattformen sind durch Veranstalter selbst bedienbar und ermöglichen rasche unkomplizierte Anpassungen direkt durch den Veranstalter. Natürlich sollten Saalpläne erfasst werden können und die Möglichkeiten für Promotionen und individuelle Preisgestaltungen für deine Zielgruppe muss abgedeckt werden. Crosselling oder individuelle Abfragen im Frontend, dem für die Endnutzer/innen sichtbaren Teil des IT-Systems, sind von grosser Wichtigkeit.

 

Gut ist auch, wenn du Tickets in verschiedenen Währungen auf verschiedenen Märkten anbieten kannst. Auch müssen zeitlich abgestufte Verkäufe an kontingentgebundene Ticketkategorien möglich sein. Mutationen im Tribünen- oder Saalplan sollten durch Veranstalter/innen möglich sein. So hast du höchste Flexibilität. Wichtig ist auch, dass du Promotionen und Preisnachlässe machen kannst und dass du jederzeit den Überblick hast. Eine gute Plattform bietet dir auch Zeitslotbuchungs- und Tageskassenlösungen und den Verkauf deiner Tickets auf unterschiedlichen Vertriebskanälen an. Die Einlasskontrolle kannst du auf der App über dein Mobilgerät abwickeln oder der Anbietende stellt dir Tageskassensysteme mit Scannern und Kreditkartengeräten für elektronische Zahlungen zur Verfügung. Gute Anbieter bieten dir eine 360 Grad Abdeckung, so dass du keine eigenen Geräte oder Zahlungsmittelverträge benötigst. Der grosse Vorteil für dich als Veranstalter/in ist, dass du mit wenig Aufwand ein System hast, welches alle Bedürfnisse abdeckt und zudem du jederzeit Zugang hast.

 

5. Flexibilität und Service

Achte darauf, dass dein/e Anbieter/in  über einen guten Support und Service verfügt. Denk daran, dass Tickets für Events lokal verkauft werden, beziehungsweise deine Kund/innen einen Ticketpartner mit kurzen Reaktionszeiten und ausgebauter Erreichbarkeit schätzen. Der Anbietende sollte über alle Kanäle wie 24/7 Callcenter oder Verkaufsstellen verfügen und deinen Ticketshop auf deiner Webseite oder auf deinen Social-Media-Kanälen nahtlos einbinden können. Zudem sollte er auch für dich erreichbar sein, um allfällige Fragen zu klären. Fachliche Beratung und die Fähigkeit, personalisierte Front Ends zu erstellen oder deinen Shop an dein CI/CD anzupassen, sind weitere Kriterien, die du bei der Auswahl deines Ticketingpartners beachten solltest.

 

Fazit

Wenn du nach einem neuen Ticketingpartner suchst, nimm dir Zeit dafür und vergleiche alle wichtigen Aspekte miteinander, bevor du zu einer Entscheidung kommst. Achte vor allem darauf, dass alle deine Bedürfnisse erfüllt werden und die Kommunikation stets transparent ist. Falls du weitere Fragen bezüglich Ticketing hast, kannst du mit unseren Spezialist/innen einen Telefontermin vereinbaren. Sie werden dir sehr gerne mehr Auskunft geben.

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Topics: Kurz erklärt, Tipps und Tricks, Vermarktung, SEO, Ticketing, Flexibilität, Daten, Preisvergleich, Anbieterwechsel, Ticketinganbieter

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